Gestern, am zweiten Tag, konnten noch die Überlängen der Befestigungspfosten gekürzt werden, so dass das folgende Bild jetzt den endgültigen Zustand des ersten Abschnittes zeigt:

Die umfangreichen Arbeiten, in die wir an dieser Stelle nur einen kleinen Einblick geben können, waren inzwischen so weit fortgeschritten, dass das Ende des Arbeits-Einsatzes schon heute erreichbar schien. Demzufolge hat der erste Vorsitzende des Vereins, Heino Deiters, für heute noch einmal alle Kräfte mobilisiert, so dass auch am dritten Tag eine gut gelaunte und einsatzfreudige Mannschaft an den Start ging.
Zur Befestigung des Totholzes in der Biegung der Becke wurden die Stämme einerseits mehr als einen Meter ins Ufer eingebracht, andererseits im fließenden Wasser durch Befestigungspfosten arretiert. Die Beschaffenheit des Bodens an dieser Stelle erforderte höchste Aufmerksamkeit und vor allem kurze Verweilzeit, die Betroffenen wissen, wovon die Rede ist! Im Anschluss an diese Tätigkeit wurden auch hier die Längen mittels Motorsäge angepasst

Am heutigen Tag wurden die Aktiven durch unerwartetenBesuch überrascht, der Präsident des Sportfischerverbandes im Landesfischereiverband Weser-Ems e.V., Bernhard Pieper, hat sich vor Ort über die Aktion und vom aktuellen Stand der Dinge informiert. So wurde er Zeuge der Arbeiten im weiteren Verlauf des Gewässers, in dem u. a. Maßnahmen zum Schutz des Ufers bei Hochwasser umgesetzt wurden.
Die Bilder zeigen Art und Ausführung des Uferschutzes, der den Einbau zahlreicher Befestigungspfosten beinhaltet.


Es wird schnell klar, dass diese Art der Umsetzung Handarbeit ist, die erstens schweißtreibend und zweitens kräftezehrend ist. Somit ist die Unterbrechung zum Krafttanken ab und an erforderlich, zur gemeinsamen Mittagspause wurden Brötchen und Kaffee gereicht – herzlichen Dank!

Die Pause bietet nicht nur die Gelegenheit zum Kalorienausgleich sondern auch zum projektübergreifenden Erfahrungsaustausch, das Bild zeigt vlnr Heino Deiters, Jens Salva und Bernhard Pieper.

Zurück an der Arbeit wurden auch in diesem Fall die Längen der Pfosten an die hydraulischen Gegebenheiten angepasst.

Jetzt heißt es, die weiteren Entwicklungen dieser an der Eileringsbecke umgesetzten Maßnahmen zur Renaturierung zu beobachten und zu erfassen.
Denn die Arbeiten sind abgeschlossen, die Maßnahmen können wirken, das Projekt hat aber damit gerade erst begonnen.
Nachdem dieses Projekt schon im vergangenen Jahr in der Jahreshauptversammlung angekündigt wurde, sind leider zwei Versuche zur Umsetzung der jetzt getroffenen Maßnahmen aus unterschiedlichen Gründen gescheitert. Für die Bereitschaft zur Unterstützung des Projektes ist der Vorstand des Sportfischer-Vereins Schüttorf e. V. außerordentlich dankbar!
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die massive Unterstützung und die stete Einsatzbereitschaft. Allen, die mit der Planung, Vorbereitung, Logistik und schlussendlich mit der Durchführung befasst waren, gilt ebenfalls unser Dank. Namentlich möchten wir uns bei Herrn Dr. Jens Salva bedanken, der diese Maßnahmen entwickelt und deren Umsetzung mit großer Geduld angeleitet und beaufsichtigt hat, nicht ohne hier und dort selbst mit anzufassen. Ebenfalls gilt unser Dank Herrn Jürgen Becker vom NLWKN, der die Finanzierung und Abrechnung dieses Projektes auf den Weg gebracht und die Umsetzung im Detail erfasst hat und bei Stefan Westhuis vom Unterhaltungsverband Vechte für die wohlwollende Unterstützung des entsprechenden Antrages.


